Albanische Riviera

Albanische Riviera

 

Glasklares, türkis leuchtendes Wasser, weißer Kies, sanfte Wellen. Nostalgische Steinhäuser schmiegen sich an die einsamen Buchten und schroffen Klippen der albanischen Riviera.

Eine Bilderbuchszenerie. Eine Traumdestination, die in Sachen Schönheit mit allen mediterranen Küstenabschnitten mithalten könnte. Und doch steckt der Tourismus hier – wie überall in Albanien – noch in den Kinderschuhen.

 

 

Die wunderbare albanische Riviera erstreckt sich vom kleinen Dorf Paláse bis zur Stadt Sarande und den Traumstränden rund um Ksamil im äußersten Süden des Landes.

Die Riviera Albanien’s ist – außer in den Monaten Juli und August – wohl die ruhigste Riviera des gesamten Mittelmeerraumes. Besucher, die sich für die Nebensaison entscheiden, werden die gesamte Küste praktisch für sich alleine haben (die meisten touristischen Einrichtungen wie Restaurants und Strandcafés sind dann jedoch auch noch geschlossen).

 

 

Vom kleinen Dorf Paláse Richtung Süden reiht sich eine schöne Badebucht an die nächste. Die meisten der kleinen, bildschönen Dörfer an der Küste bieten ihren Gästen ein paar neue Hotels und Restaurants. Doch von Massentourismus ist man hier noch Jahrzehnte entfernt!

Viele Traumbuchten sind (noch) komplett vereinsamt. Keine Sonnenliegen, keine Cafés, keine Strandpromenaden. Nur weißer Kies und dieses sagenhaft klare Wasser! Ein wahr gewordener Traum für Camper! Denn hier kann man sein Zelt (noch) ungestört an jeder einsamen Bucht aufschlagen oder mit dem Bulli direkt an den Strand fahren – sofern es die Straßenverhältnisse erlauben (einige der schönsten Buchten sind jedoch nur mit Geländewagen ereichbar). Natürlich gilt wie immer: leave nothing behind but footprints! 

 

 

 

Hier haben wir unsere Highlights an der albanischen Riviera für dich zusammengetragen. Aber Achtung: wer sich nicht in Albanien verlieben möchte, sollte hier besser aufhören weiterzulesen 😉

Jule (Jale)

Im Süden des kleinen Fischerdorfes Jule erstreckt sich eine sagenhaft schöne, geschwungene Bucht mit strahlend weißem Kies und glasklarem Wasser. Hier gibt es – auch in der Hochsaison – keinerlei Einrichtungen. An der Bucht kann man völlig ungestört schwimmen, schnorcheln und sonnenbaden. Reisende mit passendem fahrbaren Untersatz oder Zelt können hier auch wild campen.

Geschätzte 3 Minuten entfernt davon kommt man Richtung Süden an eine weitere, kleine, von schroffen Felsen eingerahmte Bucht. Feiner Kies, sanfte Wellen und sagenhaft klares Wasser! Hier wird man die meiste Zeit über vollkommen alleine sein – außer es kommen ein paar neugierige Ziegen vorbei 😉

 

 

Die erste Bucht ist zu Fuß oder mit einem geländefähigen Fahrzeug (mit hoher Bodenfreiheit) ab Jule erreichbar. Die Straße ist nicht asphaltiert und steinig, aber für passende Autos machbar. Genügend Platz zum Parken gibt es an der Bucht selbst. (Koordinaten: 40.1134641, 19.7109234)

Die zweite Bucht kann auch ab Jule oder von Süden kommend ab  Livadhi angefahren werden (einfach der Piste Richtung Süden folgen). Die Straße dorthin ist jedoch in einem schlechteren Zustand und sehr schmal (Allrad und hohe Bodenfreiheit von Nöten). Außerdem gibt es oberhalb der zweiten Bucht nur begrenzte Parkmöglichkeiten. Am besten man läuft zu Fuß von der ersten zur zweiten Bucht und folgt dann dort dem schmalen, steinigen Pfad hinunter an den Strand. (Koordinaten: 40.1128607, 19.7121358)

 

Ksamil

Blendend weißer, feiner Sand, grüne Inselchen und hellblau leuchtendes Wasser, so klar, dass es fast weh tut – Willkommen im Paradies – Willkommen im Ksamil!

Hier ist er, der Ort an dem man sich in dieses Land verlieben wird. Der Ort von dem man sich wünscht schon viel früher gehört zu haben. Der Ort, den man am liebsten nie nie nie wieder verlassen möchte.

 

 

Der Strand von Ksamil ist der schönste des Landes. Unter Albanienreisenden ist dies auch schon lange kein Geheimnis mehr. Deshalb haben sich in Ksamil, nur wenige Kilometer von der griechischen Grenze entfernt, auch die meisten Hotels und Restaurants der albanischen Riviera angesiedelt. Doch keine Angst, der Massentourismus hält sich (noch) in Grenzen und wer in der Nebensaison vorbeikommt, wird den gesamten Traumstrand für sich alleine haben! 🙂

 

 

Der Strand von Ksamil wird, anders als in den anderen albanischen Küstenorten, von den Restaurants am Strand beherrscht. Sie haben sich an den schönsten Teilstücken des Strandes angesiedelt und stellen ihren Gästen Liegen und Sonnenschirme zur Verfügung. Doch es herrscht kein Kaufzwang – auch Nicht-Gäste können ungestört zum Strand laufen.

Vor der Küste ragen zwei grüne Inselchen aus dem klaren Wasser, die darauf warten erkundet zu werden. Am Strand kann man dafür Tretboote und Kajaks ausleihen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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