Benagil

Benagil

Eine Bucht, ein Strand und eine gigantische Höhle – Benagil ist so atemberaubend schön, so spektakulär, dass es schwer fällt passende Worte zu finden.

Das kleine Dörfchen südlich von Lagoa scheint an den Klippen rund um die geschwungene Bucht regelrecht zu kleben. Das hellblaue Wasser am Strand glitzert. Boote schaukeln scheinbar schwerelos hin und her. Der goldene Sandstrand ist gut besucht und mit bunten Sonnenschirmen gesprenkelt.

 

 

Der Strand – die Praia de Benagil – ist wunderschön. Das wahre Spektakel Benagil’s verbirgt sich jedoch eine Ecke weiter. Hinter den Klippen auf der linken Seite der Bucht um genau zu sein. Eine gigantische Höhle. Eine Höhle, in der sich ein einsamer Strand versteckt. Eine Höhle mit einer kreisrunden Öffnung, durch die Sonnenstrahlen fallen. Eine Höhle so atemberaubend, so einzigartig, so unermesslich, dass sie einem glatt aus den Socken haut.

Die “Cueva de Benagil” kann ausschließlich über den Wasserweg erreicht werden.

 

 

Dabei gibt es drei Möglichkeiten:

1. Man bucht eine Bootstour ab Benagil oder den umliegenden Ortschaften und besucht dabei die Höhle und weitere Felsformationen. Dies ist die bequemste Art die spektakuläre Cueva de Benagil zu besichtigen. Dabei gibt es jedoch Nachteile: man muss das Boot mit vielen, vielen anderen Gästen teilen und darf das Boot in der Höhle nicht verlassen!!

(Bootstouren kosten je nach Dauer und Größe des Bootes ab 15€/Stunde pro Person.)

2. Man setzt sich auf ein Surfbrett, ein Standup Paddle Board, eine Luftmatratze oder in ein Kajak und paddelt einmal rund um die Klippen zur Höhle. Dies erfordert eine Brise Abenteuerlust, da die Höhle selbst vom Strand aus nicht ersichtlich ist. Wer jedoch Mut beweist und ins tiefblaue Wasser hinauspaddelt, wird bereits nach wenigen Minuten mit einem atemberaubenden Anblick belohnt. Ein weiterer Vorteil: man kann bis zum Strand der sich in der Höhle befindet paddeln. Da die meisten Touristen die Höhle nur im Rahmen einer Bootstour besichtigen (und ihre Boote nicht verlassen dürfen), herrscht am Strand herrliche Ruhe. Man hat ihn quasi für sich allein – ein Privatstrand mitten in einer gigantischen Höhle!

(Standup Paddle Boards gibt es für ca. 20€/Stunde direkt am Strand von Benagil.)

3. Man schwimmt. Ok, dieses Unterfangen verlangt zwar nach einer größeren Brise Abenteuerlust und Mut, als Punkt 2, belohnt einem aber definitiv mit einer unterhaltenden Reiseanekdote 😉 Keine Angst: die Distanz vom Strand bis zur Höhle beträgt nur rund 100 Meter – sollte bei ruhiger See, vor allem mit einer Schwimmhilfe (siehe Punkt 2), zu schaffen sein.

(Leuchtet am Strand von Benagil eine rote Ampel, bedeutet dies, dass man nicht auf eigene Faust zur Höhle schwimmen sollte!)

ACHTUNG: bei stürmischem Wetter und aufgewühlter See sollte man tunlichst auf Möglichkeit 2 und 3 verzichten! Der Ozean ist unberechenbar! Die Strecke vom Strand zur Höhle ist zwar recht kurz, das Wasser ist jedoch sehr tief! Die Strömung, die hohen Wellen und die nahen Klippen können äußerst gefährlich werden! Bitte unterschätze das nicht! Riskier nicht dein Leben für ein Foto!

Insidertipp: versuche die Cueva de Benagil während Ebbe und niederem Wasserstand zu besuchen. Bei Flut könnte der halbe Strand in der Höhle überschwemmt sein.

Übrigens: am großen, kostenlosen Parkplatz im Dorf startet ein einfacher, schöner Wanderweg, der zu atemberaubenden Aussichtspunkten führt. Von hier kann man auch durch die kreisrunde Felsenöffnung in die Höhle hinunter schauen. Achtung: nicht zu nahe an den Abgrund treten!

 

 

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