camping/vanlife in Neuseeland

camping/vanlife in Neuseeland

Camping ist toll. Vanlife ist toll. Wir lieben es. Du liebst es. Alle lieben es. Wer träumt nicht von einem Roadtrip durch das kleine Land am anderen Ende der Welt.

Bleiben wo man möchte, versteckte Schätze erkunden, am Lagerfeuer essen, unterm Sternenhimmel schlafen… klingt traumhaft, ja. Wegen der vielen, vielen anderen Reisenden in Neuseeland, die genau auf denselben Gedanken kamen, sollte man jedoch ein paar wichtige Vorschriften und Tipps beachten.

 

 

Genauso wie in Australien sind auch in Neuseeland Roadtrips und Campen bei Touristen sehr beliebt. Doch leider gibt es im Land der Kiwis weniger Möglichkeiten irgendwo kostenlos (und legal) in seinem Van zu übernachten, als es im roten Kontinent der Fall ist. Doch keine Angst – mit etwas Planung findet jeder Vanlifer einen günstigen oder sogar kostenlosen Schlafplatz.

Wir persönlich haben in einem Monat Roadtrip durch Neuseeland nur ganze 7NZ$ für Campingplätze ausgegeben (heißt: außer an einem einzigen Abend hatten wir immer das Glück einen kostenlosen Campingplatz für uns und unseren “not self contained” Van zu ergattern). Wie wir genau das geschafft haben, erfährst du hier. Einfach weiter lesen…

 

 

Die CamperMate und WikiCamps Apps sind die besten Hilfsmittel, um in Neuseeland geeignete Campingmöglichkeiten zu finden. Außerdem werden Duschen, Toiletten, Wlan Hotspots und ähnliches angezeigt.

Da sehr viele Touristen mit einem Van unterwegs sind, kann es bei den günstig gelegenen Campingplätzen oder solchen die kostenlos sind, sehr trubelig zugehen. Vor allem nahe beliebter Sehenswürdigkeiten und großer Städte, wie Queenstown, sollte man möglichst früh am Campingplatz eintreffen (sprich: am Nachmittag!). Die Plätze sind quasi 24/7 voll. Kommt man spät, läuft man Gefahr, dass sie überfüllt sind.

Manches Mal gibt es nur eine begrenzte Anzahl an Stellplätzen (auch an kostenlosen Campingplätzen). Sind zB. nur 10 Fahrzeuge auf dem Platz erlaubt, muss das 11. Fahrzeug mit Strafen rechnen.

 

 

Viele Reisende entscheiden sich für einen Roadtrip von Süd- nach Nordneuseeland bzw. von Nord nach Süd. Praktischerweise haben sich die Autovermietungen an die Wünsche der Traveller angepasst und bieten “one way – Optionen” ohne Aufpreis an. Sprich: du holst dein Auto oder Van auf der Südinsel ab, düst kreuz und quer durch Neuseeland und gibst ihn schließlich auf der Nordinsel wieder ab. Oder umgekehrt.

 

 

Anders als in Australien wird in Neuseeland zwischen “self contained” (SC) und “not selft contained” (NSC) unterschieden. Der Unterschied liegt einzig und allein in einem “Abwasser-Aufbewahrungssystem” der selft contained Vans (oft reicht nur ein Kübel, in dem das Abspülwasser aufgefangen wird und man gilt als “self contained”). Die SC Vans erhalten einen blauen Sticker, der sie berechtigt an bestimmten Orten zu campen.

In ganz Neuseeland gibt es – vor allem für Sparfüchse – sehr viel mehr Campingmöglichkeiten für SC Vans, als für ihre not selft contained Freunde. Wer also mit einem SC Van durch Neuseeland reist, spart sich Zeit und Nerven. Man sollte jedoch beachten, dass SC Vans in der Regel höheren Mietpreisen unterliegen. (Wir persönlich würden auf unserer nächsten Neuseelandreise auch einen SC Van buchen, da die Suche nach einem geeigneten, kostenlosen Campingplatz für NSC Vans schlicht und ergreifend frustrierend sein kann…)

 

 

Achtung: vor allem in Städten und Dörfern darf manches Mal nur an bestimmten Tagen in der Woche an einem Platz gecamped werden (zB. nur am Wochenende, da die Stellplätze dann nicht anderweitig gebraucht werden). Man sollte deshalb die Beschreibungen in den Apps äußerst genau lesen und beachten!

In ganz Neuseeland gibt es außerdem sehr viele DOC Campingplätze. Die staatlichen “conservation campsites” liegen meist in oder an Nationalparks und Wanderwegen und variieren in ihren Serviceleistungen und Preisen (von ca. 5 – 25NZ$ pro Nacht und Person).

Und ja, es wird in Neuseeland kontrolliert – auch an den “self pay” Campingplätzen!

Achtung: rund um den beliebten Milford Sound gibt es keinen kostenlosen Campingplatz! (Der nächste wäre südlich von Te Anau – rund 2-3 Stunden entfernt.) Wer eine Bootstour in den frühen Morgenstuden gebucht hat, muss entweder in der Nacht aufbrechen oder auf einen der günstigen – jedoch nicht kostenlosen – DOC Campingplätzen auf dem Weg zum Milford Sound übernachten.

 

 

Die besten Spartipps für deine Neuseelandreise findest du übrigens hier!

 

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