Great Ocean Road

Great Ocean Road

Wilde Küste, dramatische Felsnadeln, Wind, Möwen, Surfer und jede Menge Touristen: Willkommen auf einer der berühmtesten Straßen Australiens – der Great Ocean Road!

Die bekannte Straße schlängelt sich im Südöstlichen Zipfel Australiens um die kargen Klippen, verbindet dabei einige der wohl berühmtesten Surfspots des fünften Kontinents und bietet wahrlich Traumblicke auf die stürmische Küste.

 

 

Die Great Ocean Road an der sogenannten ‘Shipwreck Coast’ steht vermutlich auf jeder einzelnen To Do-Liste Australienreisender – dementsprechend hektisch ist die Atmosphäre.

Die Great Ocean Road selbst ist eine schmale, kurvenreiche Straße, die sich schwindelerregend um kahle Felsen schlängelt – zumindest manches Mal. Öfters jedoch schlängelt sie sich im Hinterland durch endlose Weiden und Wälder. So kommt man eigentlich nur selten in den Genuss auf den wilden, schönen Ozean blicken zu können.

 

 

Die betriebsamen Surfstätdchen, die sie verbindet, sind entspannt, modern und auf die Horden von Touristen eingestellt, von denen sie Tag ein Tag aus belagert werden. Es gibt jede Menge Bars und Restaurants, Shops und kleine Strände.

Wer die berühmtesten Surfspots besuchen möchte, sollte nach Torquay – DER Surfhauptstadt Australiens – fahren. Hier lockt vor allem der bekannte Bells Beach Surfer aus aller Welt an.

 

 

Die Hauptattraktion an der Great Ocean Road sind jedoch ganz klar die Twelve Apostles. Sie liegen im Port Campbell National Park und sind wohl der meist fotografierte Abschnitt der gesamten Straße.

Hier ragen sieben spektakuläre Felsnadeln aus dem wilden Ozean. Möwen kreisen um die Massen von Touristen, die die Aussichtsplattformen belagern. Der frische Küstenwind wiegt das hohe Gras an den Klippen sanft hin und her. Der Ausblick ist atemberaubend schön.

 

 

Übrigens: früher hießen die Brandungspfeiler übersetzt ‘Sau mit Ferkel‘. Doch weil sich findige Marketingprofis gedacht haben, ein etwas würdigerer Name würde mehr Touristen anlocken, tauften sie die Felsnadeln in ‘Twelve Apostles‘ um – auch wenn sie nur zu siebt sind.

Oberhalb der Straße gibt es eine Menge kostenfreie und kostenpflichtige Parkplätze. Hier parken auch die Reisebusse. Direkt neben dem Parkplatz starten die Ausflugshelikopter im Minutentakt. Es herrscht Trubel.

 

 

Die schönsten Aussichtspunkte sind über einen einfachen, breiten Plankenweg und Treppen zu erreichen. Achtung: hier herrscht Stau und Gedränge! Wer den Massen entfliehen möchte, sollte so früh oder so spät wie möglich kommen!

Fährt man an der Great Ocean Road noch ein kleines Stückchen Richtung Westen, kommt man zur wunderschönen Loch Ard Gorge.

 

 

In der wilden Bucht hat sich vor rund 150 Jahren die wohl berühmteste Geschichte der gesamten Shipwreck Coast ereignet. Das Schiff Loch Ard war nach seiner langen Seereise von England in seiner letzten Nacht genau in diesem Gebiet gekentert. Von der 37-köpfigen Besatzung überlebten nur zwei: Eva und Tom. Sie wurden beide in die Bucht geschwemmt und überlebten. Trotz der Gerüchte einer Romanze, sahen sich die beiden nach ihrer Rettung nie wieder.

An der Loch Ard Gorge führen mehrere einfache Wanderwege durch das Gelände. Einer davon führt auch hinunter zum Strand und zur Höhle, in der die beiden Schiffbrüchigen Zuflucht gesucht hatten.

 

 

Das Wasser in der Bucht ist relativ ruhig und klar – hier kann auch ein wenig gebadet werden. Wer den Touristenmassen aus dem Weg gehen möchte, sollte so früh oder so spät wie möglich vorbeikommen.

Achtung: die Great Ocean Road kann mitunter sehr schmal und kurvenreich sein – sehr große Wohnmobile könnten Probleme haben! Vorsichtig fahren!

 

 

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