on the road

In der Rubrik findest du alles, was du vor deinem Roadtrip durch Marokko wissen solltest.

Die besten Routen und die abenteuerlichsten Offroad Strecken. Allerhand Tipps und Tricks rund ums Camping in Marokko. 

 

 

 


 

DIE SCHÖNSTEN TOUREN

 

 


 

CAMPING

In Marokko gibt es nur rund um die Touristenhochburgen normale (kostenpflichtige) Campingplätze.
Ansonsten kann man in Marokko überall (außerhalb von den Städten natürlich) wild campen und frei stehen. Solange man den Verkehr oder die Anwohner nicht stört, wird man keine Probleme bekommen. Man sollte sich nur darauf einstellen, dass womöglich ein paar neugierige und geschäftstüchtige Einheimische vorbei schauen, um einem irgendwas zu verkaufen. Wer das nicht möchte, muss sich einen weit abgelegenen Platz suchen, der nicht einsehbar ist.
Natürlich gilt immer: “LEAVE NO TRACE!”

 

 


 

STRAßEN

In Marokko gibt es ein gut ausgebautes Netz an Straßen. Es gibt ein paar wenige mautpflichtige Autobahnen, viele Landstraßen und noch viel mehr Pisten.
Zur Zeit herrscht in Marokko ein regelrechter Straßenbau-Boom! Täglich werden neue Straßen erschlossen und Pisten asphaltiert. Und da in Marokko die Teermaschinen sehr viel schneller laufen, als die Druckereien in Europa, kann es sein, dass Straßenbeschreibungen in Reiseführern oft überholt sind. Was vorher eine holperige Bergpiste war, kann innerhalb von wenigen Monaten zu einer breiten Asphaltspur geworden sein.
In den Städten herrscht auf den Straßen immer sehr viel Trubel. Hier ist größte Vorsicht geboten.
Die Medinas sind meist komplett für den Verkehr gesperrt.

 

FAHRVERHALTEN

In Marokko herrschen quasi dieselben Straßenregeln und Geschwindigkeitsbeschränkungen wie bei uns in Europa. Es gibt nur wenige Raser.
Doch es gibt eine Vielzahl anderer Gefahrenquellen auf Marokko’s Straßen: Eselskarren, Horden von Fahrradfahrern (die nicht auf die Autos achten), noch größere Horden von Fußgängern, die kreuz und quer über die Straßen laufen (hier hält sich niemand an Zebrastreifen), bis zum äußersten Rand und darüber hinaus beladene Lastwagen (die bei starkem Seitenwind gerne umkippen), in Wüstengebieten Sandverwehungen und im Gebirge Schneestraßen, die nicht immer geräumt werden.
Vor allem nachts sollte man das Auto besser stehen lassen – viele der marokkanischen Fahrzeuge fahren auch mal gerne ohne Licht.

 

PARKEN

In marokkanischen Großstädten gibt es kostenpflichtige Parkgaragen (meist außerhalb des Zentrums) und bewachte Parkplätze (vor den Toren der Medinas). Hier variieren die Preise je nach Stadt sehr stark (von 2-10€ pro Tag).
Lässt man sein Fahrzeug an einem bewachten Parkplatz kann man davon ausgehen, dass ihm nichts zustößt. Trotzdem sollten natürlich keine Wertgegenstände im Auto zurückgelassen warden.