Nordkap – unser Ziel am kalten, oberen Ende Europas

Nordkap – unser Ziel am kalten, oberen Ende Europas

Von den Lofoten kommend, brauchten wir 3 Tage, um die nördlichsten Gemeinden Norwegens zu erreichen. Das Gebiet bestach durch tiefe Fjorde, windumtoste Bergpässe, bunte Fischerdörfer und dem spektakulären Nordkap-Unterwasser-Tunnel (gratis). Die letzten Kilometer führten uns durch bergige Hochebenen, auf denen sich der Schnee neben der Straße meterhoch auftrümte – ein weißes, kaltes Winterwunderland.

Und schließlich – nach circa 25 Tagen und rund 9.000 km Fahrt, Regen, Schnee und Wind, Fjorden, Inseln, Tunnel, Fähren, 4 versperrten Passstraßen, Duschen im Freien bei 4 Grad und einigen kleinen und größeren Malheuren, kamen wir endlich am ‘Nordkap‘ an. Es war ein unglaubliches Gefühl endlich an der stilisierten Weltkugel zu stehen und auf das endlose Meer zu blicken. Nur einzelne Wolken standen am blauen Himmel, die tiefblauen Wellen des Ozeans brachen an den hohen, senkrechten Felsen des Kaps. Vor uns gab es Nichts. Nichts, außer Wasser. Und Eis und Schnee … und vielleicht ein paar Eisbären. Wir hatten es geschafft. Wir waren hier. Wir konnten es kaum glauben.

Winterwunderland in Norwegen

(Am Nordkap gibt es das ‘Nordkapphallen’ – das Nordkap Besucherzentrum mit Restaurants, Bars, Souveniershops, Postamt usw. Für alle, die zufuß, mit dem Fahrrad oder einem unmotorisierten Gefährt anreisen, ist der Eintritt frei. Für Gäste mit einem Fahrzeug beträgt der Eintrittspreis ca. 28€ pro Person (gilt für 24 Stunden). Im Preis enthalten sind der Zugang zu mehreren hauseigenen, interessanten Museen und Ausstellungen und einem Kino. Wer mit dem Wohnmobil bzw. Van reist, kann auf dem Parkplatz auch übernachten. An der Anfahrtsstraße zum Nordkap gibt es ein paar wenige inoffizielle Parkplätze außerhalb des Besucherzentrums. Wer hier parkt und die restlichen paar Hundert Meter zufuß läuft, spart sich das Eintrittsgeld.)

Tipp: man kann sich in dem Nordkap-Gästebuch an der Rezeption eintragen und Postkarten mit Sondermarken und -stempel verschicken. Weiters kann man für ca. 5€ eine Urkunde erwerben.

 

Und dann war es an der Zeit unsere Rückreise Richtung Süden anzutreten. In Alta stoppten wir und bestaunten die dortigen Felszeichnungen (mehrere schöne Plankenwege ziehen sich durch das Gelände – sehr empfehlenswert! Eintritt frei).

 

 

Unsere weitere Reise führte uns nach Finnland, wo ein Kindheitstraum in erfüllung ging.

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