Skandinavien Planung und Anreise

Skandinavien Planung und Anreise

Über die Planung unseres Skandinavien-Roadtrips kann ich nur folgendes sagen: es gab keine Planung.

Überhaupt keine.

Wir haben uns, ein paar Tage bevor wir mit unserem vollbepackten Auto in Italien gestartet waren, einen Reiseführer gekauft. Doch wir schafften es vor unserer Abreise nur zwei, drei Mal darin zu blättern. Wir informierten uns im Vorfeld nur über die Öresund-Brücke bei Kopenhagen – und sonst … naja, über nichts eben.

Wir wollten mit unserem eigenen Auto von Italien aus nach Skandinavien fahren. Im Auto schlafen (um Hotelkosten zu sparen), selbst kochen (um teure Restaurantbesuche zu vermeiden) … und so wenig wie möglich Autonbahnmaut bezahlen.

Wir planten auch unsere Route nicht. Wir hatten zwar einige Bilder im Kopf, von Orten, die wir in Skandinavien besuchen wollten, doch wirklich informiert hatten wir uns darüber nicht. Wir wollten flexibel sein.

Wir informierten uns nicht einmal über das Wetter – was vielleicht ein Fehler war. Denn wir hatten zwar mit niederen Temperaturen gerechnet und dementsprechend unsere dicke Kleidung usw. eingepackt, doch wir hatten nicht damit gerechnet, dass es in Skandinavien im Mai / Juni immer noch “Winter” wäre – sprich: Schneefälle nicht selten sind und viele Straßen wegen Wintersperre noch gar nicht geöffnet sein würden.

 

Camping in Skandinavien

 

Es war Freitag. Anfang Mai. Die Sonne strahlte vom Himmel. Wir hatten unser Auto bis obenhin mit Kleidung, Schlafsäcken und so vielen Lebensmitteln wie möglich vollgestopft und hofften damit die höheren Preise in Skandinavien zumindest ein wenig zu umgehen.

Wir fuhren durch das Vinschgau, über den Fernpass und legten bei Schloss Neuschwanstein einen Zwischenstopp ein. Dann führte uns unsere Reise immer weiter Richtung Norden. Zwei Nächte verbrachten wir an Raststellen an der deutschen Autobahn, fuhren an blühenden Rapsfeldern und kleinen Dörfern vorbei, bis wir schließlich die dänische Grenze und anschließend die spektakuläre Storebaelt-Brücke überquerten (Kosten: ca. 32€ für einen Pkw bis zu 6m Länge). In Kopenhagen legten wir einen kurzen Zwischenstopp hin, parkten in einem viel zu überteuerten Parkhaus, schlenderten am Nyhavn mit seinen bunten Häusern und den nostalgischen Segelschiffen umher und schlemmten einen köstlichen “dänischen Hotdog” (mit rohen und frittierten Zwiebeln, Essiggurken und Saucen – sehr lecker!).
Die Fahrt über die beeindruckende, 7,8km lange Öresund Brücke bei Kopenhagen führte uns schließlich nach Malmö – Schweden (Kosten: ca. 48€ für einen Pkw bis zu 6m Länge).

(Die Brücke ist übrigens nicht nur beim ‘Drüberfahren’ atemberaubend, sondern auch vom schwedischen Festland aus – vor allem bei Sonnenuntergang, wenn die glühend rote Sonne über Kopenhagen am Horizont versinkt. Den besten Blick hat man vom Hafen in Malmö oder Limhamn.

 

 

Und so geht unser Roadtrip weiter: Schweden

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