Zagora

Zagora

 

Palmenhaine, goldene Dünen und jede Menge Outoorspaß – für Reisende ist Zagora der letzte große Außenposten bevor es in die unendliche Sahara geht … und mitten hinein in neue Abenteuer.

“Zagora’s Ruhm als Wüstenposten bleibt unsterblich.” (Lonely Planet)

Trotz neuen Hotels, Supermärkten und Geldautomaten kann man dieses ganz besondere Flair der alten Karawanenstadt noch spüren. In Zagora leben unglaubliche 36.000 Menschen – doch die Stadt wirkt mit ihrer großen Palmeraie eher wie ein weitläufiges Dorf. Shops voller farbenfroher Tücher und grünen Tonwaren, Cafés, in denen sich Wüstenfahrer treffen, Autowerkstätten voller Geländefahrzeuge und eine Vielzahl an wirklich tollen, einzigartigen Hotels und Riads.

Hier kann man auch mehrere Zeichnungen des originalen Kult-Schildes “Timbouctou, 52 jours” finden – sie wurden an mehrere Häuserwände in der Palmeraie gezeichnet – ein nettes Fotomotiv! (zB. an der Kasbah Sirocco direkt an der Straße)

 

 

Viele Besucher kommen nach Zagora, um von hier einen Trip in die Wüste und zum großen Erg Chigaga zu unternehmen – auch wenn die eigentlich noch rund 100km entfernt liegt. Unzählige Touren werden angeboten – mit Geländefahrzeug oder Kamel, ein- oder mehrtägig …

Achtung: bei Touren sollte man auf das eigentliche “Ziel” achten. Nahe Zagora gibt es nicht nur das große Sandmeer von Erg Chigaga, sonder auch kleine Dünenfelder, wie jenes bei Tinfou. Die goldenen Dünen von Tinfou sind eher ein “Sandkasten” im Vergleich zum Erg Chigaga – die Touren sind jedoch günstiger.

Zagora ist, genau wie Merzouga, einer der Treffpunkte für Wüstenfahrer und Offroader. Hier beginnen oder enden wahre Odyseen und Abenteuerreisen durch die endlose Sahara. Vor allem wenn eine der zahlreichen Rallys stattfindet, die durch Zagora führen, platzt die Stadt vor lauter Geländefahrzeugen aus allen Nähten. Ein toller Ort, für all jene, die Diesel im Blut haben 😉

Auch die vielen lokalen Werkstätten haben sich mittlerweile auf die Wüstenfahrer eingestellt – nirgendwo sonst in Marokko wird man eine solche Dichte an spezialisierten Werkstätten für Offroader finden!

Wer mit seinem eigenen Geländefahrzeug nach Zagora kommt, muss damit rechnen von einem (oder zehn) Mechaniker(n) angesprochen zu werden. Die Mechaniker hier kennen sich wirklich gut aus. Doch Achtung: wie alle Marokkaner sind auch sie tüchtige Geschäftsmänner und haben gelernt, wie man ahnungslose Europäer am besten ausnimmt. Ein bisschen Vorsicht und Skepsis ist also geboten.

 

 

Unsere Empfehlung in Zagora: das Riad Dar Sofian

Mitten in einem großen Palmenhain etwas abseits der Hauptstraßen Zagora’s gelegen, besticht dieses Riad durch seine geschmackvolle, traditionelle Einrichtung, den überaus freundlichen Mitarbeitern und die Vielzahl an wahren Kunstschätzen, die überall im Haus verteilt sind.

Das Frühstück, das am Pool oder im Restaurant serviert wird, ist unglaublich vielfältig und super lecker. Zwischen Crepes, Brötchen, Croissants, Früchten, Eierspeisen und gefühlten 20 verschiedenen Marmeladen, Ölen und Aufstrichen schlägt hier jedes Schlemmerherz höher. Meine Lieblinge: Birnen-Mandel und Zimt-Waalnuss  Marmelade!

 

 

Doch der wahre Trumpf des Riads ist sein Außenbereich samt Pool! Vor allem an heißen Sommertagen ist dies der perfekte Ort zum relaxen – ein kühles Hideout in der trockenen Wüste. Rund um den großen Pool gibt es eine Vielzahl an schattenspendender Palmen, Sonnenliegen und Schaukeln. Und während man zwischen blühendem Oleander gemütlich in der Hängematte döst, den zwitschernden Vögeln und dem Rascheln der Palmen lauscht, fühlt man sich wie in einer Oase aus 1001 Nacht – einfach traumhaft!

Wir können das Riad Dar Sofian nur weiterempfehlen und können unseren nächsten Aufenthalt dort kaum abwarten!

 

 

 

 

Hier geht’s zur Website des Riads!

Riad Dar Sofian, Route de Nakhla BP 78, Zagora 45900, Marokko

 




 

 

 

 

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