Sened

Sened

 

Die Bergregion um das kleine Berberdorf Sened im Herzen Tunesien’s ist absolut traumhaft! Olivenhaine, Tafelberge, Traumpanoramen und enge Schluchten. Wer Zeit hat, sollte unbedingt hier vorbei kommen!

Fährt man von Kairouan Richtung Tozeur, biegt man kurz vor Gafsa von der Straße 3 nach links ab. Eine einsame Landstraße führt einem erst nach Sened Gare und anschließend durch weite Olivenhaine und wunderschöne Berglandschaften nach Sened. Die Straße ist zwar meist schmal und kurvig, aber durch und durch asphaltiert und von jedem Fahrzeug befahrbar. An zahlreichen Punkten der Bergstraße eröffnen sich unglaubliche Panoramablicke über die Täler und Tafelberge.

Bei Koordinaten 34.425245, 9.236342 gibt es eine atemberaubend schön gelegene, ebene Fläche zum campieren (hier finden mehrere große Fahrzeuge Platz).

 

 

Nachdem man den höchsten Punkt erreicht hat, schlängelt sich die Straße in zahlreichen Kurven wieder ins Tal hinunter – dort liegt das kleine Berberdorf Sened.
Das Dorf selbst wirkt, wie jedes andere in Tunesien. Kinder spielen auf den Straßen, Männer sitzen im Schatten beisammen, Ziegen grasen rund um die Ortseingänge. Das Leben hier ist hart, aber friedvoll.

 

 

Verlässt man das Dorf, sollte man links auf die kleine Straße Richtung Gorge de Oued Hayfa abzweigen. Sie führt tatsächlich geradewegs durch einen Canyon hindurch! Er ist mit ein paar wenigen Hundert Metern zwar nicht sonderlich lang, aber mit geschätzten 2,2m Breite wirklich sehr, sehr schmal! Die Durchfahrt ist ein kleines Abenteuer! (Koordinaten: 34.369511, 9.214225)

Achtung: es passen wirklich nur relativ kleine Fahrzeuge durch den Canyon (normale Pkws, schmale Geländewagen). Ein Lkw passt nicht hindurch.

 

 

Hat man den Canyon überwunden, kann man der Straße 124 nach Gafsa folgen. Sie führt am schönen Parc National de Jebel Orbata vorbei und eröffnet tolle Blicke auf die Berge.

Achtung: bei unserem Besuch im Dezember 2019 wurden wir in El Guettar von der Garde Nationale angehalten und “zu unserer Sicherheit” bis nach Gafsa eskortiert. Von dort durften wir der Straße nach Tozeur alleine folgen, wurden aber angewiesen die Hauptroute zu keiner Zeit zu verlassen. Ob in dieser Region wirklich ein erhöhtes Sicherheitsrisiko besteht, können wir nicht beurteilen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Teilen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.