Schweden – die Postkartenidylle

Schweden – die Postkartenidylle

Ein rotes Holzhäuschen mit weißen Fensterrahmen vor einem ruhigen, kleinen See inmitten von weiten, grünen Wiesen – dieses Bild tauchte stets vor unserem inneren Auge auf, wenn wir an Schweden dachten. Und eigentlich wurde dieses Bild auch in der Wirklichkeit jeden Tag aufs Neue erfüllt. Doch Schweden zeigte uns auch noch ganz andere – nicht minder schöne – Seiten von sich. Felszeichnungen, endlose läppische Wälder, bunte Fischerdörfer, Elche und wunderschöne Küste.

Als wir Anfang Mai über die Öresundbrücke nach Schweden gelangten, folgten wir der breiten Autobahn der Westküste entlang Richtung Norden. Nur vereinzelte, weiße Wölkchen waren am blauen Himmel zu sehen. Am Horizont erstreckten sich weite grüne Felder.

 

An den Badeorten um südlich von Halmstad verließen wir die Autobahn. Unser Weg führte uns durch kleinere Städte und noble Feriendörfer mit Reitställen und bunten Villen. In Tylösand gelangten wir schließlich zum Strand. Hinter haushohen Dünen erstreckte sich ein kilometerlanger, einsamer Sandstrand. Möwen kreisten über unseren Köpfen. Die untergehende Sonne tauchte das ruhige Meer in einen rosa schimmernden Samtteppich. Wir standen barfuß auf einer der Dünen und genossen unseren ersten Sonnenuntergang in Skandinavien und den unglaublichen Blick über den Strand.

Dann ging es auf der Autobahn weiter Richtung Norden. Felder, Traktoren und rote Häuschen mit weißen Fensterrahmen flogen an uns vorbei. Unser Ziel war Fjällbacka – angeblich einer der schönsten Orte an der Westküste Schwedens. Und was soll ich sagen, dieses kleine Fischerdorf war eines der malerischsten Orte, die ich jemals gesehen hatte.

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