USA – Ancient Bristlecone Pine Forest

USA – Ancient Bristlecone Pine Forest

Dieser recht unbekannte Wald an der Grenze zu Nevada ist ein echtes Juwel. Hier gibt es etwas ganz besonderes, außergewöhnliches zu bestaunen: die ältesten noch lebenden Bäume der Welt.

Knorrige Kiefern, kahles Dolomitgestein, Stille und blauer, klarer Himmel – dieser Ort berührt. Er fesselt … und lässt einem nie mehr los!

Die Anfahrt zum kleinen, abgelegenen Visitor Center beim Schulman Grove ist bereits ein Abenteuer an sich. Die schmale, kurvenreiche Straße schraubt sich einen 3.000m hohen Berg hinauf. Oben angelangt, hat man die Möglichkeit die langlebigen Bäume aus nächster Nähe zu bestaunen. Es gibt mehrere Wanderwege die kreuz und quer durch das Gebiet führen.

 

 

Der kurze, einfache Discovery Trail führt in einer kurzen Schleife in rund 30 Minuten zu einigen der ältesten Bäume und atemberaubend schönen Bristlecone Exemplaren.

Der Methusalem Grove Trail führt in einer längeren Schleife von ca. 2,5 Stunden durch wunderschönen, uralten Wald voller gewundener, knorriger Kiefern. Der Pfad ist mitunter etwas staubig und schmal – jedoch nicht sehr anspruchsvoll. Hier gibt es außerdem eine Vielzahl an Stationen, an denen man mithilfe eines Informationsblatts Interessantes über die Baum-Greise  erfährt (die Infozettel gibt es am Start des Wanderweges).

 

 

Irgendwo am Weg soll angeblich auch der sogenannte ‘Methusalem’ stehen – mit rund 4.700 Jahren der älteste Baum der Welt. Sein genauer Standort wird jedoch aus Sicherheitsgründen und Angst vor Souvenirjägern geheim gehalten.

Der Eintrittspreis beträgt 6$ pro Fahrzeug (hier gilt übrigens auch der Nationalpark-Jahrespass).

Im Park führt eine holperige Schotterpiste in rund 7km zum abgelegenen Patriarch Grove Gebiet. Diese Straße ist nur mit einem geländetauglichen Fahrzeug mit hoher Bodenfreiheit und verstärkten Reifen zu meistern!

Achtung: im Winter und Frühjahr kann die Zufahrtsstraße zum Nationalpark wegen Schnee gesperrt sein.

 

 

Fototipp:
wer die knorrigen, gewundenen Kiefern nachts fotografieren möchte, sollte bedenken, dass der Discovery Trail ab 22.00 Uhr für Besucher gesperrt ist (es gab einfach zu viele Fotografen, die mitten in der Nacht durch den Wald getrampelt sind). Um das zerbrechliche Ökosystem im Park nicht zu gefährden, sollte man die Pfade bitte NIE verlassen!

Tipp für Camper:
einige Kilometer unterhalb des Visitor Centers befindet sich direkt an der Anfahrtsstraße ein kostenloser, schön gestalteter Campingplatz (das Besucherzentrum bietet nähere Informationen dazu).

 

 

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