Whitsunday Islands

Whitsunday Islands

Blendend weißer Sand und kristallklares, blau leuchtendes Wasser – Willkommen im Paradies!

Manche der rund 74 Whitsunday Islands sind so unglaublich bezaubernd, dass es einem glatt Tränen in die Augen treibt.

Die meisten Touristen besuchen die Koralleninseln im Rahmen einer geführten Tour. Dank der zahllosen Anbieter in Airlie Beach, Cairns und den benachbarten Städtchen am Festland, gibt es scheinbar grenzenlose Möglichkeiten: mehrtägig, eintägig, Yacht, Helikopter, Partyboot, Wasserflugzeug, schnorcheln, tauchen, campen … Für wirklich jeden ist etwas Passendes dabei – die Touren haben jedoch ihren Preis (eine Tagestour ca. 120AU$ pro Erwachsenen).

 

 

Neben Long, Hook und Daydream Island ist die Whitsunday Island wohl die berühmteste aller Inselchen. Hier findet man den 7km langen Whiteheaven Beach – einer der schönsten Strände der Welt.

Und was soll ich sagen … er ist wirklich atemberaubend. Der strahlend weiße Quarzsand quietscht beim Gehen, so fein ist er. Das Wasser ist glasklar und schimmert in den schönsten Blautönen. Segelboote, Leguane, Papageien … und leider, leider SEHR viele andere Touristen.

 

 

Der Whiteheaven Beach ist der absolute Star unter all den Attraktionen um die Whitsunday Islands und wird von jedem Ausflugsboot angesteuert. Die meisten von ihnen stoppen am südlichen Ende des Strandes. Wer dem Trubel dort ein wenig aus dem Weg gehen möchte, sollte am Strand entlang spazieren – bereits nach wenigen Hundert Metern wird man die Massen hinter sich gelassen haben. Aber Achtung: stets auf die Zeit achten, um das Ablegen des Ausflugsbootes nicht zu verpassen!

An der Nordseite der Insel gibt es ein weiteres Must See: das Hill Inlet. Hier zeichnet der verwirbelnde, weiße Sand ein wunderschönes Muster in das blau leuchtende Meer – ein wahrlich atemberaubend schöner Anblick!

 

 

Ein einfacher Pfad führt die Besucher in ca. 10 Minuten hinauf zu mehreren Aussichtspunkten auf einem bewaldeten Hügel. Von hier genießt man den besten Blick auf das Naturspektakel. Achtung: hier versammeln sich die Massen!

Einige der Touranbieter haben die Lizenz mit ihren Booten direkt in das Hill Inlet zu fahren und ihre Gäste auf den Sandbänken aussteigen zu lassen (einfach vor der Buchung nachfragen!).

 

 

Viele Tourboote bringen ihre Besucher anschließend noch zu Schnorchelplätzen an anderen Inseln. Wir persönlich waren von der Unterwasserwelt um die Whitsunday Islands jedoch eher enttäuscht. Die meisten Korallen sind abgebrochen und wegen der Korallenbleiche farblos. Es gibt zwar bunte Fische, doch mit der Schönheit, Artenvielfalt und Farbintensität des Rotes Meeres kann das Great Barrier Reef nicht (mehr) mithalten. Schade.

 

 

Insidertipp:
wer den Massen komplett entfliehen möchte und über das nötige Kleingeld verfügt, sollte über eine Privattour oder einen Helikopterflug nachdenken. Einige der Helikopteranbieter landen in der Mitte des Whiteheaven Beaches – genau dort wo KEINE anderen Touristen sind – man hat also einige Kilometer vom Paradies für sich allein.

 

 

Wer jedoch eben nicht über das nötige Kleingeld verfügt, für den haben wir noch einen absoluten Geheimtipp. Aber psssst … nicht weiter sagen, sonst wird aus dem Insidertipp ganz schnell eine Massenveranstaltung! Es gibt die Möglichkeit auf den meisten der Whitsunday Islands an einfachen Nationalpark Campingplätzen zu übernachten. Sprich: vor und nach den Tagestouren hat man die Inseln für sich allein!
Mit dem Scamper (Whitsunday Islands Camping Connection) kann man Hin- und Rückfahrt zu den Inseln und sogar Camping-Kits (Zelt, Schlafsack, Campingkocher, Wasserkanister usw.) buchen. Aber Achtung: die Boote fahren nur bei gutem Wetter (es kann also vorkommen, dass man bei schlechtem Wetter oder rauer See tagelang auf den Inseln festsitzt. Bei starkem Wind können die Boote nicht bei jedem Anlegeplatz ankern.)

 

 

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