Great Ocean Road

Great Ocean Road

 

Eine wilde Küste, dramatische Felsnadeln, Wind, Möwen, Surfer und jede Menge Touristen: Willkommen an einer der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Australiens – der Great Ocean Road!

Die spektakuläre Great Ocean Road gehört zu den wohl bekanntesten Straßen überhaupt und gehört zu den „world’s great scenic roads“ – den schönsten Straßen der Welt. Ein Besuch ist ein absolutes Muss auf jeder Australienreise! Am südöstlichsten Zipfel Australiens schlängelt sich die Straße halsbrecherisch um die kargen Klippen, verbindet dabei einige der wohl berühmtesten Surfspots und bietet wahrlich Traumblicke auf die zerklüftete Küste.

 

die wilde Küste der Great Ocean Road

 

Die Great Ocean Road schlängelt sich rund 250km entlang der Südküste – vom Surfermekka Torquay bis nach Allansford. Die spektakulärsten Streckenabschnitte sind jene, an denen sich die schmale, kurvenreiche Straße schwindelerregend um kahle Felsen windet und dabei Traumblicke auf den blauen Ozean bietet. Doch um ehrlich zu sein verläuft der Großteil der 250km langen Strecke durch das grüne Hinterland. 

Die Great Ocean Road an der sogenannten ‚Shipwreck Coast‘ wird jährlich von rund 7 Millionen Reisenden besucht und gehört damit zu den beliebtesten Attraktionen Australiens und DEM Highlight im Bundesstaat Victoria.

 

Blick auf die Twelve Apostles

Hier verraten wir dir die absoluten Must Sees entlang der Great Ocean Road! 

Surfmekkas

Die betriebsamen Surfstätdchen, die die Great Ocean Road verbindet, sind entspannt, modern und auf die Horden von Touristen eingestellt, von denen sie Tag ein Tag aus belagert werden. Es gibt jede Menge Bars und Restaurants, Shops und kleine Strände.

Wer die berühmtesten Surfspots besuchen möchte, sollte nach Torquay – DER Surfhauptstadt Australiens – fahren. Hier lockt vor allem der bekannte Bells Beach Surfer aus aller Welt.

 

Brandungspfeiler der Twelve Apostles

Twelve Apostles

DIE Hauptattraktion an der Great Ocean Road sind ganz klar die Twelve Apostles – sieben spektakuläre Felsnadeln, die sich fotogen aus dem blauen Ozean erheben. Sie liegen im Port Campbell National Park und sind wohl der meist fotografierte Abschnitt der gesamten Straße.

Der Ausblick auf die Twelve Apostles, die zerfklüftete Küste und dem wilden Ozean ist wirklich atemberaubend schön und sollte Teil einer jeden Australienreise sein. 

Früher hießen die Brandungspfeiler übersetzt ‚Sau mit Ferkel‚. Doch weil sich findige Marketingprofis gedacht haben, ein etwas würdigerer Name würde mehr Touristen anlocken, tauften sie die Felsnadeln in ‚Twelve Apostles‚ um – auch wenn sie nur zu siebt sind.

Die schönsten Aussichtspunkte mit Blick auf die Felsnadeln sind über einen einfachen, breiten Plankenweg und Treppen zu erreichen. 

Direkt an den Twelve Apostles gibt es riesige kostenfreie und kostenpflichtige Parkplätze. Hier parken auch die Horden von Reisebussen, die täglich zur Great Ocean Road aufbrechen. Für betuchte Reisende und für die Rundflüge, die im Minutentakt starten, gibt es auch einen Helikopterlandeplatz.

Wir möchten ehrlich sein: das Wort „Trubel“ wurde wohl für die Atmosphäre an den Twelve Apostles erfunden – hier geht es zu wie auf dem Jahrmarkt! Wer den Massen entfliehen möchte, sollte so früh oder so spät wie möglich kommen!

 

 

Strand an der Loch Ard Gorge

Loch Ard Gorge

Fährt man an der Great Ocean Road von den Twelve Apostles noch ein kleines Stückchen Richtung Westen, kommt man zur wunderschönen Loch Ard Gorge.

In der wilden Bucht hat sich vor rund 150 Jahren die wohl berühmteste Geschichte der gesamten Shipwreck Coast ereignet. Das Schiff Loch Ard war nach seiner langen Seereise von England in seiner letzten Nacht genau in diesem Gebiet gekentert. Von der 37-köpfigen Besatzung überlebten nur zwei: Eva und Tom. Sie wurden beide in die Bucht geschwemmt und überlebten. Trotz der Gerüchte einer Romanze, sahen sich die beiden nach ihrer Rettung nie wieder.

An der Loch Ard Gorge führen mehrere einfache Wanderwege durch das Gelände. Einer davon führt auch hinunter zum Strand und zur Höhle, in der die beiden Schiffbrüchigen Zuflucht gesucht hatten.

Das Wasser in der Bucht ist relativ ruhig und klar – hier kann auch ein wenig gebadet werden. Wer den Touristenmassen aus dem Weg gehen möchte, sollte so früh oder so spät wie möglich vorbeikommen.

 

Strand an den Twelve Apostles

 

 

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