Outback

Outback

 

Das australische Outback ist riesig! Es ist heiß. Es ist trocken. Es ist erbarmungslos. Und einsam. Und absolut einzigartig und unvergesslich!

Als Outback werden australische Regionen bezeichnet, die fernab jeglicher Zivilisation liegen.„, so beschreibt es Wikipedia. Und ehrlich gesagt hätte man es nicht besser ausdrücken können!

Das rote Herz Australiens erstreckt sich fast über drei Viertel des Kontinents und umspannt vor allem die Regionen Northern Territory, South Australia und Western Australia.

 

sexy Ameisenhügel am Straßenrand
sexy Ameisenhügel am Straßenrand

 

Im Outback ist es eigentlich überhaupt nicht so rot und trocken, wie man es sich immer vorgestellt hat. Es ist erstaunlicherweise eher grün. Graslandschaften, Sträucher und sogar Bäume säumen die Highways. Rote Sanddünen gibt es keine. Dafür aber Raumschiffe und Kamele, überdimensionale, runde Felsen mitten im Nirgendwo und 50m lange Roadtrains, es gibt Horden von lästigen Fliegen und durchgeknallte Pubs voller in Einmachgläsern eingelegter Giftschlangen, Dörfer, die schwer an die Vorhölle erinnern und einem endlosen, weiten Horizont. Wer schon immer einmal einen wirklich außergewöhnlichen Ort und echte Abenteuer erleben wollte, ist hier genau richtig!

Das australische Outback ist eine echte Besonderheit und sollte auf keinem Australien-Roadtrip fehlen. 

 

Ausblick auf die Felsmassen des Uluru
Ausblick auf die Felsmassen des Uluru

Wir sind während unserer Australienreise einmal quer durch das Outback gefahren und verraten dir hier all die Highlights unserer Tour. In der Rubrik Roadtrip durch das Outback erfährst du all die wichtigen Dinge, die du vor einem Trip ins rote Herz Australiens wissen solltest. Scrollst du weiter hinunter, findest du viele allgemeine Informationen über das australische Outback. 

 

Allgemeine Informationen über das australische Outback

Wetter & Klima

Im australischen Outback herrschen extreme Witterungsverhältnisse. Im Herzen Australiens wird es im Sommer gerne bis zu 50° heiß. Vor allem in der Zeit von Dezember bis Februar schnellen die Temperaturen in die Höhe. Man sollte sich gut überlegen, ob man das Outback während dieser Zeit besuchen möchte.

Im Outback kann es aber auch bewölkt sein und manches Mal gibt es sogar fürchterliche Stürme mit sintflutartigen Regenfällen, Blitzen und extremen Wind. Wer in so einen Sturm gerät, sollte an einer Rest Area stoppen und das Gewitter abwarten. 

Vor allem in der Regenzeit (Dezember – März) wird das Northern Territory – also die nördlichen Gebiete des Outbacks – von starken Regenfällen heimgesucht. Dann können sogar die großen Highways (Barkly & Flinders Highway) überflutet sein und müssen oft tagelang gesperrt werden. 

 

Papageien sind im Outback keine Seltenheit
Papageien sind im Outback keine Seltenheit

Handyempfang & Internet

Quasi im gesamten Outback gibt es keinen Handyempfang. Nur an den Tankstellen entlang der großen Highways findet man Münztelefone. Manches Mal verfügen die Roadhouses auch über (langsames) Wifi. 

 

Anreise ins Outback

Abenteuerlustige Reisende unternehmen einen Roadtrip in das rote Herz Australiens. Doch man kann auch von jeder großen Stadt in Australien ins australische Outback fliegen. Flughäfen gibt es in Alice Springs und direkt am Uluru-Kata Tjuta Nationalpark. Für die Strecke, für die man mit dem Fahrzeug einige Tage benötigen würde, braucht man mit dem Flugzeug nur ein paar Stunden. Eine gute Alternative für Traveller mit begrenzter Reisezeit.

Reisende, die genügend Zeit mitbringen und sich für einen Roadtrip entscheiden, sollten sich im Vorfeld gut informieren. In diesem separaten Bericht über Roadtrips durch das Outback verraten wir dir alles, was du vor einem Trip ins rote Herz Australiens wissen musst (Gefahren, Straßenverhältnisse usw.). 

 

Achtung Känguru!
Achtung Känguru!

Atomtest-Gebiete

Das australische Outback diente in den 1950er Jahren als Atomtestgebiet. Nahe des Dörfchens Woomera im Süden wurden rund sieben große Atomwaffentests durchgeführt. Die Einheimischen leiden heute noch unter nuklearem Fallout. Das gesamte Testgebiet ist auch heute noch absolutes Sperrgebiet.

 

Achtung Fliegen!

Die eigentlichen Herrscher über das Outback sind Horden von lästigen Fliegen. Kein Scherz. Die schwarzen Krabbeltiere fliegen einem am liebsten direkt ins Gesicht und zwicken manchmal auch. Kleidung und Rücksäcke werden flächendeckend besetzt. Spätestens nach einem Tag wird sich auch der hartgesottenste Traveller einen Hut mit Schutznetz gegen die nervigen Biester kaufen. Jede Tankstelle verkauft in ihrem Shop die Safarihüte mit Schutznetzen, die man über das Gesicht hängen lassen kann. Alternativ kann man auch nur das günstigere Netz alleine erwerben und es dann über ein Käppi stülpen. Mit Einsetzen der Dunkelheit verschwinden die Fliegen meist bis zum Morgengrauen.

Übrigens: ein verirrter, deutscher Wanderer hat 2004 drei Wochen im australischen Outback überlebt, weil er sich ausschließlich von Fliegen ernährt hat.

 

Blick auf den Uluru
Blick auf den Uluru

 

 

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