Whitsunday Islands

Whitsunday Islands

 

Blendend weißer Sand und kristallklares, blau leuchtendes Wasser – Willkommen im Paradies – Willkommen auf den Whitsunday Islands

Manche der rund 74 Whitsunday Islands vor der Küste Queenslands sind so unglaublich bezaubernd, dass es einem glatt Tränen in die Augen treibt. Ein Besuch der Inseln gehört wohl zu den absoluten Highlights einer jeden Australienreise

Die meisten Reisenden besuchen die Whitsunday Islands und das Great Barrier Reef, in dem sie liegen, im Rahmen einer geführten Tour. Dank der zahllosen Anbieter in Airlie Beach, Cairns und den benachbarten Städtchen am Festland, gibt es scheinbar grenzenlose Möglichkeiten: mehrtägig, eintägig, Yacht, Helikopter, Partyboot, Wasserflugzeug, schnorcheln, tauchen, campen… Für wirklich jeden ist etwas Passendes dabei – die Touren haben jedoch ihren Preis (eine Tagestour ca. 120AU$ pro Erwachsenen).

 

Ausflugsboote am Hill Inlet
Ausflugsboote am Hill Inlet

 

Neben Long, Hook und Daydream Island ist die Whitsunday Island wohl die berühmteste aller Inselchen. Hier findet man auch den 7km langen, weltberühmten Whiteheaven Beach, der seinen Namen alle Ehre macht. Er zählt zu den schönsten Stränden der Welt und sein feiner Sand soll, neben dem des Hyams Beaches in New South Wales, einer der weißesten überhaupt sein.

Der Whiteheaven Beach ist der absolute Star unter all den Attraktionen um die Whitsunday Islands und wird von jedem Ausflugsboot angesteuert. Die meisten von ihnen stoppen am südlichen Ende des Strandes. Wer dem Trubel dort ein wenig aus dem Weg gehen möchte, sollte am Strand entlang spazieren – bereits nach wenigen Hundert Metern wird man die Massen hinter sich gelassen haben. Aber Achtung: stets auf die Zeit achten, um das Ablegen des Ausflugsbootes nicht zu verpassen!

An der Nordseite der Insel gibt es ein weiteres Must See: das Hill Inlet. Hier zeichnet der verwirbelnde, weiße Sand ein wunderschönes Muster in das blau leuchtende Meer – ein wahrlich atemberaubend schöner Anblick!

Ein einfacher Pfad führt die Besucher in ca. 10 Minuten hinauf zu mehreren Aussichtspunkten auf einem bewaldeten Hügel. Von hier genießt man den besten Blick auf das Naturspektakel. 

Einige der Touranbieter haben die Lizenz mit ihren Booten direkt in das Hill Inlet zu fahren und ihre Gäste auf den Sandbänken aussteigen zu lassen (einfach vor der Buchung nachfragen!).

 

am Whiteheaven Beach
am Whiteheaven Beach

 

Viele Tourboote bringen ihre Besucher anschließend noch zu Schnorchelplätzen an anderen Inseln. Wir persönlich waren von der Unterwasserwelt um die Whitsunday Islands jedoch eher enttäuscht. Die meisten Korallen sind abgebrochen und wegen der Korallenbleiche farblos. Es gibt zwar bunte Fische, doch mit der Schönheit, Artenvielfalt und Farbintensität des Rotes Meeres kann das Great Barrier Reef nicht (mehr) mithalten. Schade.

Insidertipp:
wer den Massen komplett entfliehen möchte und über das nötige Kleingeld verfügt, sollte über eine Privattour oder einen Helikopterflug nachdenken. Einige der Helikopteranbieter landen in der Mitte des Whiteheaven Beaches – genau dort wo KEINE anderen Touristen sind – man hat also einige Kilometer vom Paradies für sich allein.

 

Ausblick auf das Hill Inlet
Ausblick auf das Hill Inlet

 

Wer jedoch eben nicht über das nötige Kleingeld, aber über etwas Abenteuerlust verfügt, für den haben wir noch einen absoluten Geheimtipp. Es gibt die Möglichkeit auf den meisten der Whitsunday Islands an einfachen Nationalpark Campingplätzen zu übernachten. Heißt: morgens und abends hat man die Inseln und Traumstrände für sich allein!
Mit dem „Scamper“ (Whitsunday Islands Camping Connection) kann man Hin- und Rückfahrt zu den Inseln und sogar Camping-Kits (Zelt, Schlafsack, Campingkocher, Wasserkanister usw.) buchen. Aber Achtung: die Boote fahren nur bei gutem Wetter (es kann also vorkommen, dass man bei schlechtem Wetter oder rauer See tagelang auf den Inseln festsitzt. Bei starkem Wind können die Boote nicht bei jedem Anlegeplatz ankern.)

 

Tropenfeeling in Queensland
Tropenfeeling in Queensland

Airlie Beach – das Tor zu den Whitsunday Islands

Im trubeligen Airlie Beach gibt es zwei Hauptthemen: das Segeln und das Feiern. Punkt.

Airlie Beach ist das Tor zu der atemberaubenden Inselwelt der Whitsunday Islands. Mit seinen hippen Bars und schicken Restaurants, seinen Souvenirläden, den billigen Shops und der Armada aus Touranbietern lockt es tagtäglich Horden von Touristen, Seglern und Backpackern.

Genau wie Cairns bietet auch Airlie Beach seinen Besuchern einen kostenlosen, gechlorten Salzwasserpool in dem gefahrlos gebadet werden kann. Es gibt großzügige Liegeflächen, Schatten spendende Palmen, Beachbars und jede Menge junge Leute – DER Treffpunkt für tagsüber.

Achtung: da die Touranbieter um jeden potenziellen Kunden kämpfen, werden sie immer skrupelloser. Man sollte sich nie auf die Meinung eines einzelnen Reisebüros verlassen, sondern immer mehrere Vorschläge und Angebote einholen.

 

 

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